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Wie laut sind Küchengeräte?

Die Frage nach der Lautstärke eines Küchengeräts kann für viele Haushalte sinnvoll sein. Gerade vor dem Erwerb eines neuen Mixers, Staubsaugers oder einer Küchenmaschine ist das Kriterium „leise“ für viele Verbraucher wichtiger als die Leistung. Dennoch muss das Gerät natürlich auch seinen Zweck erfüllen. Um die Lautstärke bei Küchengeräten zu bestimmen ist es in erster Linie einmal wichtig nach dem Dezibel Wert zu schauen. Dieser gibt Aufschluss über den tatsächlichen Geräuschpegel eines elektronischen Geräts. Es ist durchaus möglich, dass ein kleines, sehr unscheinbares Gerät am Ende lauter ist als der größere Pendant. Dementsprechend macht es Sinn einmal die Eigenschaften näher anzuschauen.

Die übliche Lautstärke von Küchengeräten

Wie laut ein Haushaltsgerät tatsächlich ist hängt ganz von dem Typ ab. Ein Staubsauger ist zumeist deutlich lauter als ein Computer oder Beamer beispielsweise – denn ja auch diese unscheinbaren Geräte erzeugen lärm. In dem Fall ist es jedoch zumeist der Lüfter. Bei anderen Gerätschaften ist zumeist der Motor schuld. Dementsprechend muss auf den Geräte-Typ geachtet werden. Üblicherweise kann man bei Haushalts-und Küchengeräten mit den folgenden Lautstärken, gemessen in Dezibel rechnen.

  • Staubsauger – 70 bis 80 Dezibel
  • Klimaanlage – 60 bis 70 Dezibel
  • Kaffeemaschine / Küchenmaschine – 80 bis 85 Dezibel
  • Waschmaschine – 80 bis 90 Dezibel
  • Mixer – 90 bis 98 Dezibel

Diese Wert sind natürlich alle nur Grobwerte, doch handelt es sich um durchschnittliche Angaben der gängigen Hersteller. Hierbei hat der Verbraucher aber die Möglichkeit auf die Herstellerangaben zu schauen und so die dB Angaben miteinander zu vergleichen. So gibt es durchaus viele Küchengeräte, die unter diesen Werten liegen. Gerade im Bereich der Staubsauger haben sich manche Hersteller wie Dyson sogar auf extra leise Staubsauger spezialisiert.

Wenn die Geräte erst einmal gekauft und widererwarten doch zu laut sind, bleibt zumeist nur ein Umtausch. Es ist nachträglich in der Regel nicht möglich eine Dämpfung der Lautstärke zu erreichen. Moderne Technologien machen es jedoch möglich bei den neuesten Geräten deutlich mehr Effizienz zu erreichen, nicht nur in Sachen Energieverbrauch, sondern auch in Sachen Lärm-Produktion. Aber auch der Boden, auf dem die Gerätschaften stehen macht am Ende viel aus. Die Schallwellen werden so bekanntermaßen auf Steinnplatten oder Betonböden beispielsweise viel intensiver weitergeleitet als auf Holz oder auf Gummimatten. Diesen Umstand kann man sich dann bei Wäschetrocknern oder Waschmaschinen zunutze machen, indem man spezielle geräuschdämmende Unterlagen nutzt.

Warum sind manche Küchengeräte lauter als andere?

Egal, ob Staubsauger, Mixer oder Waschmaschine. Jedes Gerät hat im Betrieb einen gewissen Geräuschpegel, der kaum vermieden werden kann. Dies hängt insbesondere mit dem Motor der Geräte zusammen. Küchengeräte, die beispielsweise manuell betrieben werden, haben in der Regel einen sehr viel geringen Dezibel-Wert. Neben dem Motor, der eine gewisse Leistung aufbringen muss ist aber hauptsächlich die entstandene Reibung das, was den Lärm ausmacht. Im Alltag kann so etwas durchaus belastend sein, wenn beispielsweise abends gekocht, gesäubert oder Wäsche gewaschen wird. Der Lautstärkepegel kann dann oftmals so weit gehen, dass sich selbst Nachbarn gestört fühlen. Um dem entgegen zu wirken gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Geräuschdämmung für zu Hause

Manche Geräte kann man durchaus leiser machen. Dies bietet sich beispielsweise bei Ventilatoren an. Durch den Einbau von Winglets lassen sich hier die Vibrationen deutlich reduzieren, sodass ein um etwa 10 dB geringerer Pegel erreicht werden kann. Bei den meisten Küchengeräten wie Mixern, Küchenmaschinen oder Kaffeemaschinen kommen aber auch noch andere Komponenten wie Mahlwerk und die Unterlage hinzu. Die einzige Möglichkeit ist dann nur die Nutzung einer vibrationsabsorbierenden Unterlage.

Die Möglichkeiten bleiben also eingeschränkt. Alte Geräte sollten aber in dem Fall definitiv ausgetauscht werden. Am Ende hilft meist nur der Kauf eines neuen Gerätes, das deutlich leiser ist und vom Hersteller dementsprechend konzipiert worden ist.

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